Das Wesentliche zur operativen Knorpelglättung am Ellenbogen

Ein Service der Ellenbogensprechstunde der Orthopädie des Klinikums Dortmund



Die Knorpelglättung des Ellenbogens:


Was ist eine Knorpelglättung des Ellenbogens ?
Es handelt sich um einen operativen Eingriff, der meistens arthroskopisch - durch´s Schlüsselloch - vorgenommen wird und der Säuberung eines verschlissenen Ellenbogengelenkes dient. Dazu spült man das verschlissenen Ellenbogengelenk, trägt entzündete Gelenkschleimhautanteile ab, glättet den abgeriebenen Knorpel und entfernt abgeschilferte Knorpelanteile.


Wann führt man eine Knorpelglättung am Ellenbogen durch ?
Die Durchführung einer arthroskopischen Gelenktoilette am Ellenbogen ist dann angebracht, wenn die nichtoperative Behandlung der Ellenbogenarthrose versagt hat und weiterhin beeinträchtigende Schmerzen für den Betroffenen im Ellenbogen bestehen.

Wie führt man eine Knorpelglättung am Ellenbogen durch ?
Sehr häufig wird eine Gelenktoilette arthroskopisch - durch´s Schlüsselloch - über kleine Schnitte, wie eine Knie- oder Schulterspiegelung vorgenommen. Ist der Verschleiss ausgeprägter wird die Gelenktoilette ab und zu über einen kleinen offenen Schnitt am Ellenbogen aussenseitig vorgenommen.


Risiken einer Knorpelglättung am Ellenbogen:
Die Gelenktoilette des Ellenbogens sollte wegen der engen Lagebeziehung zu den begleitenden Gefässen und Nerven von einem erfahrenen Operateur / Zentrum durchgeführt werden, um Nerven- und Gefässverletzungen zu vermeiden. Daneben können die allgemeinen Operationsrisiken der Thrombose, Embolie, Blutung, Infektion und Wundheilungsstörung auftreten. Im Allgemeinen ist die arthroskopische / offene Gelenktoilette des Ellenbogens ein gut verträglicher Eingriff, der meist auch nicht allzu umfangreich ist. Dennoch sind gewisse Restrisiken nicht auszuschliessen.