So wird die Kernspintomographie am Ellenbogen eingesetzt

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Ein Service der Ellenbogensprechstunde der Orthopädie des Klinikums Dortmund

Kernspintomographie des Ellenbogens:


MRT, NMR, Kernspintomogramm, Ellenbogen

Was ist die Kernspintomographie am Ellenbogen ?
Neben der Bezeichnung "Kernspintomographie" werden auch Begriffe wie "MRI", "MRT" oder "NMR" benutzt. Sie alle bedeuten, daß Schichtbilder im Magnetfeld ( also ohne Röntgenstrahlen ) angefertigt werden. Nun mag man meinen, daß damit das Röntgen zur Abklärung von Ellenbogenproblemen nicht mehr nötig sei. Dem ist aber leider nicht so. Es verhält sich vielmehr so, dass sich Röntgentechnik und Magnetfelduntersuchung ergänzen. Beide stellen jeweils andere Strukturen besser dar und - je nach vorliegendem Ellenbogenproblem - wird man die eine oder andere Untersuchungstechnik bevorzugen, um die Abklärung zu vertiefen bzw. sie kombinieren.


Wann wird die Kernspintomographie am Ellenbogen eingesetzt ?
Mittels Röntgen- / CT Technik sind knöcherne Strukturen, wie Bruchstücke bei Ellenbogenbrüchen besser darstellbar. Die Kernspintomografie hingegen erlaubt eine bessere Darstellung von Weichteilen, wie den Ellenbogen umgebenden Muskeln oder die Einschätzung des Ausmasses von Durchblutungsstörungen ( z.B. bei der Osteochondrosis dissecans ). Auch die Kernspintomographie kann mit Kontrastmittelgaben in die Blutbahn oder in den Ellenbogen ergänzend durchgeführt werden, beispielsweise zur Abklärung von Tumoren ( sog. MR-Arthrografie ). Dabei stellen sich im Rahmen des sog. Kontrastmittel-Enhancements ( auch KM-Enhancement genannt ) Zonen vermehrter Durchblutung am Ellenbogen dar.
Bei der direkten MR-Arthrographie wird das Kontrastmittel ( z.B. Gadolinium ) direkt in das Ellenbogengelenk gespritzt. Bei der indirekten MR-Arthrografie spritzt man das Kontrastmittel als sog. Bolus in eine Vene ( Blutader ) und es verteilt sich von dort im Ellenbogen.

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Gelenkerguss im Ellenbogen bei Rheuma ( weisse Zone, mit gelbem Pfeil markiert )


Wie wird die Kernspintomografie am Ellenbogen durchgeführt ?
Eine kernspintomographische Untersuchung des Ellenbogengelenkes dauert etwa 20 bis 40 Minuten. Dazu muss man, während dieser Zeit, in einer "Röhre liegen". Die gewonnenen Bilder sind als digitale Datensätze auf einer CD verfüg- und auswertbar - oder als Papier- bzw. Filmfolienausdrucke.

Fachbegriffe für die Kernspintomographie am Ellenbogen:
MRT, Magnetresonanztomographie, NMR, MRI, MR-Artrografie, MR-Arthrographie, Kernspintomografie